Rückblick auf die PRIHO-Hütte 2024

Von Oliver Diederichs, Emilia Schulte und Lorenz Wöhrl

Tag 1: Ankunft in Colmar

Für die PRIHO-Hütte verschlug es uns Mitglieder dieses Jahr nach Colmar, unweit der deutschen Grenze. Von Stuttgart dauert die Fahrt mit dem Auto ungefähr 2,5 Stunden. Nachdem die dritte Gruppe abends in der Unterkunft eintraf, machten wir uns daran, das Abendessen zuzubereiten. Das Schöne an unserer Unterkunft war, dass wir eine eigene Küche mit Essbereich und einem sehr gemütlichem Wohnzimmer und großer Couch hatten. So hatte man fast das Gefühl, zu Hause mit seiner Familie zu wohnen und vergaß für eine kurze Zeit den Uni-Trubel. Der mitgebrachte Stress verflog förmlich beim Betreten des Hauses. Nach dem Essen versammelten wir uns und besprachen die Agenda der kommenden zwei Tage. Der Abend mündete in einer schiefen Runde Karaoke.

Tag 2: Stadterkundung

Der zweite Tag erwachte nach einem traumhaften Schlaf zu einem französischen Frühstück, das mit Croissants und würzigem Käse unsere Sinne verführte. Schon zuvor hatten sich die mitreisenden Vorstandsmitglieder unter freiem Himmel bei einem wärmenden Getränk besprochen. Nach dem Frühstück trennten sich unsere Wege: Einige verharrten in den Zimmern, während der Rest sich zu einem Fußmarsch in die Innenstadt von Colmar aufmachte.

Neben den schneebedeckten Straßen und Wegen, beeindruckten vor allem die malerisch bunten Fachwerkhäuser, die Brücken und die mit Kunst geschmückten Fassaden. Ein Besuch in der Markthalle und ein weiteres Flanieren durch die verwinkelten Gässchen rundeten das Bild ab. Doch schließlich holte uns die Kälte ein, und wir kehrten zurück in unsere Unterkunft.

Am Nachmittag fand die erste Workshoprunde statt, in der wir Grundlagen der Plattform LinkedIn vermittelt bekamen. Wir lernten, wie wichtig es ist, ein aussagekräftiges LinkedIn-Profil aufzubauen, um die Sichtbarkeit in der Geschäftswelt zu erhöhen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Danach widmete sich ein Teil der Gruppe der Herausforderung, die E-Autos aufzuladen (eine vierstündige Odyssee sollte folgen). Die restlichen PRIHOs übernahmen die Zubereitung des Abendessens, während das Finanzressort die Kassenprüfung des vergangenen Jahres absolvierte.

Unwissend darüber, wann die Irrfahrt ihrer Mitreisenden ein Ende finden würde, mussten sich die Daheimgebliebenen nach dem Essen selbst beschäftigen. Die Stimmung wurde von Minute zu Minute ausgelassener. Als schließlich auch die Zurückgekehrten eintrafen, wurden die erlebten Geschichten ausgetauscht. Auch dieser Abend mündete in einer schiefen Runde Karaoke.

Tag 3: Workshoptag

Ein bekannter Dichter sagte einmal: „Life is pain au chocolat“. Gemäß dieser Philosophie stimmten wir den Workshop mit französischen Süßspeisen ein, während wir zum straffen Programm und damit zum Inhaltlichen übergingen. Die Teilnehmer verloren sich während der Präsentation, passend zum Thema „Netzwerkaufbau &-pflege“, in den Augen ihres Gegenübers. Anhand einer Anleitung konnten wir gemeinsam relevante Stakeholder herausarbeiten und identifizierten diese anhand eines Fallbeispiels. Darüber hinaus wurden Networkingstrategien zur effizienten Pflege und Erweiterung des beruflichen Netzwerks behandelt, die, jeder der Runde darf sich glücklich schätzen, für die eigene Karriere relevant sind! Danach ging es an eine interaktive Fallstudie, die wir gemeinsam mit Inhalten fütterten. Zum Ergebnis hatte der Workshop eine Stakeholder-Map, die sich sehen lassen konnte.

Während eines Spaziergangs durch Colmar genossen wir die historische Altstadt bei untergehender Sonne. Dabei griffen wir die wichtigsten „Key Takeaways“ – ein Begriff der vielen neu war – auf und stellten Fragen. Das Abendprogramm bestand aus Poker-Quiz und anderen Gesellschaftsspielen, zu denen alkoholische Getränke gereicht wurden.

Tag 4: Abstecher nach Eguisheim und Abreise

Am vierten Tag ließen wir morgens beim Frühstück die zwei Workshoptage Revue passieren. Jedoch kehrte die Erkenntnis ein, jeden Moment in Richtung Stuttgart wieder aufbrechen zu müssen. Trost spendete der Gedanke an den kleinen Ausflug, der uns noch bevorstand. Unser Michi äußerte den dringlichen Wunsch, einen Abstecher ins 1.700-Einwohnerdorf Eguisheim zu machen. Der Fotodetektiv war auf der Spur eines heißbegehrten Fotospots und witterte weitere Schnappschüsse, die ihm in der malerischen Stadt vor die Linse kommen würden. Eguisheim enttäuschte nicht! Wie Colmar zeichnete auch dieses Städtchen eine Szenerie bunter, kleiner Fachwerkhäuser aus. Und auch der Michi konnte einige Bilder einfangen und beruhigt nach Hause einkehren. Doch bevor wir aufbrachen, aßen wir den obligatorischen und für das Elsass typischen Flammkuchen. Gestärkt machten wir uns nun auf den Weg nach Hause.

Von fachlichen Diskussionen bis hin zu teambildenden Aktivitäten war alles dabei. Die atemberaubende Kulisse von Colmar und die reiche Kultur der Region trugen zu einer inspirierenden und bereichernden Erfahrung bei. Wir kehrten mit neuen Erkenntnissen, gestärkten Verbindungen und unvergesslichen Erinnerungen an dieses Wochenende zurück.

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