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Kommunikation in Kunst und Kultur

Von Elena Schönfeld

Bei unserem ersten Event in diesem Semester stand Kultur auf dem Programm. Für die PRIHOs ging es in die Staatsoper Stuttgart zum Stück Carmen. Der Besuch der Vorstellung war aber nur der zweite Programmpunkt des Abends. Vorher empfing uns Thomas Koch, der Direkter für strategische Kommunikation an der Staatsoper Stuttgart. In der Lounge neben der Theaterkantine hatten wir in einer gemütlichen Runde eine Stunde Zeit, ihm unsere Fragen über seinen Job und die Kommunikationsarbeit an der Oper zu stellen. Ihm zur Seite stand Fanny Gaul, die für die Leitung des Marketings und der Orchesterkommunikation zuständig ist. Dass es eine große Herausforderung darstellt, auch jüngeres Publikum für die Oper zu begeistern, ist vorstellbar.

Die Staatsoper Stuttgart hat sich hier aber einige Konzepte und Angebote überlegt, um Kinder und Jugendliche abzuholen und ihnen die Oper näher zu bringen. Sogar für die ganz Kleinen ab zwei Jahren werden Vorstellungen organisiert, bei denen mit der Unterstützung von Musikern aus der Oper Geschichten erzählt werden und im Anschluss sogar die Instrumente ausprobiert werden dürfen. An die etwas Älteren richtet sich das JOiN, die junge Oper im Nord. Hier gibt es ein Opernrepertoire speziell für junge Interessierte. Im Zentrum der Kommunikationsarbeit steht immer das Publikum. Natürlich findet stets eine Absprache mit dem Intendanten und dem Regisseur statt, am Ende ist es aber entscheidend, das Publikum zu erreichen und in die Oper zu holen.

Früher wurde die Kommunikationsarbeit von anderen Angestellten der Oper übernommen, die dies neben ihrer regulären Arbeit gemacht haben. Doch seit fast 25 Jahren hat die Staatsoper Stuttgart eine eigene Kommunikationsabteilung, damals ein absolutes Novum an einem Opernhaus. Einer der Initiatoren war unter anderem Thomas Koch.

Nach der kleinen Fragerunde ging es weiter zur Einführung in die Opernvorstellung. Thomas Koch kündigte an, dass es sich um eine moderne Inszenierung handeln würde und gab noch ein paar Denkanstöße mit auf den Weg. Der erste Teil der Vorstellung zog uns alle in den Bann und ehe man sich versah, war schon wieder Pause. Bei Butterbrezeln und einer kleinen Erfrischung hatten wir Zeit uns sowohl untereinander, als auch mit Herrn Koch über die erste Hälfte des Opernstücks auszutauschen. Sogar der Intendant Viktor Schoner schaute vorbei und wechselte ein paar Worte mit uns.

Im Anschluss an die Vorstellung haben wir den Abend in der Kantine ausklingen lassen. Hier kamen auch einige der Sängerinnen und Sänger, Orchestermitglieder und andere an der Aufführung Beteiligte dazu, und wir konnten uns über unsere Opernerlebnisse austauschen.

Neben unseren sonstigen Veranstaltungen, bei denen wir meist mit Agenturen oder Unternehmen zu tun hatten, war der Abend eine tolle Chance die Kommunikationsarbeit im Bereich Kunst und Kultur näher kennenzulernen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Thomas Koch und seinem Kommunikationsteam für die Einladung und die tiefen Einblicke in die kulturorientierte Kommunikation.

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